rpc's gezieltes Anti-Burnout-Coaching hilft Führungskräften, Stress am Arbeitsplatz abzubauen und Burn-out ihrer Mitarbeiter zu erkennen

von Bengt Koenig

Anti Burn-out Coaching

Lange Arbeitszeiten, häufige Unterbrechungen im Büro, vage Anweisungen und mangelnde Anerkennung – so sieht das Arbeitsleben in Ihrem Unternehmen aus? Die Folgen sind Frustration, Spannung und Selbstzweifel. Und es könnte noch schlimmer werden. Das Zeitalter der digitalen Transformation stellt neue Herausforderungen wie schnellere Arbeitsprozesse, die ständige Informationsflut und den Bedarf an neuen Fähigkeiten. Die Folgen? Ein zu hoher Stresspegel und schließlich Burnout. Unser Autor und Coach Bengt Koenig weiß, wie Sie diesen Teufelskreis stoppen können. 

Wenn negativer Stress krank macht. Durch gezieltes Coaching Burn-out entgegenwirken

Die Walze nennt sich Burn-out; sie pflügt gnadenlos über das Land. So führen in sämtlichen Branchen lange Arbeitszeiten, häufige Arbeitsunterbrechungen, unklare Anweisungen und ausbleibendes Lob zu Frust, Anspannung und Zweifel. Hinzu kommt, dass die Digitalisierung das Arbeitstempo forciert, Informationsflut begünstigt und neue Kompetenzen einfordert. Oft wird die Grenze der persönlichen Leistungsfähigkeit überschritten. Mit der Folge: Der Mensch brennt aus, zum Schaden für sich, seine Familie und seinen Arbeitsgeber.

Die Weltgesundheitsorganisation hat beruflichen Stress zu einer der größten Gefahren des 21. Jahrhunderts erklärt. Sieht man sich die Fakten an, lässt sich das besser verstehen: Laut Stress-Studie der Techniker Krankenkasse von 2016 fühlen sich in der Altersgruppe der 30 bis 39-jährigen vier von zehn Beschäftigten abgearbeitet und verbraucht – also die Generation, für die Karriere und persönliches Vorankommen im Mittelpunkt steht. Etwa 15 Prozent der Krankheitstage von Arbeitnehmern lassen sich laut der DAK-Krankenkasse auf psychische Störungen zurückführen. Im Jahr 2004 kamen auf 1.000 AOK-Mitglieder 8,1 Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von Burn-out, mittlerweile sind es 109,9 Tage.

 

Vom klassischen Verkäufer zum Kundenmanager

Von den skizzierten Entwicklungen ist der Handel im Zuge der digitalen Transformation in besonderem Maße betroffen. Kunden sind anspruchsvoller denn je. Von Mitarbeitern wird gefordert, auch in schwierigen Situationen – etwa bei ungerechtfertigten Beschwerden oder persönlichen Angriffen – freundlich zu bleiben. Der Kontakt zum Konsumenten erfolgt heutzutage über zahlreiche Kanäle und Kontaktpunkte. Überall und jederzeit ist der Mitarbeiter gefragt, Markenbotschafter zu sein, durch Expertenwissen zu punkten und eine positive Beziehung zum Kunden aufzubauen. Der Druck auf die Angestellten steigt zunehmend.

Vielen Menschen fällt unter diesen Bedingungen das Atmen schwer. Trotzdem wollen sie nicht als „Low-Performer“ abgestempelt werden. Sie arbeiten länger, schlafen kürzer, grübeln intensiver – trotzdem sinkt ihre Leistungsfähigkeit auf Dauer. Die negativen Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele werden oft unterschätzt und erst dann wahrgenommen, wenn der Mitarbeiter tief im Sumpf der Erschöpfung steckt. 

Für Unternehmen bedeutet das nicht nur eingeschränkte Leistungsfähigkeit und lange Ausfallzeiten der betroffenen Mitarbeiter, sondern auch die Mehrbelastung der Kollegen. Während innerhalb des Teams die Motivation sinkt und Unruhe gärt, steigen die Personalkosten für das Unternehmen; daneben leiden Produktivität, Effizienz und Innovationsfähigkeit.

 

Die Last abfedern

Vor dem Hintergrund der beschriebenen Lage wird eine betriebliche Gesundheitsförderung immer wichtiger. Unternehmen stehen in der Pflicht, ihre Mitarbeiter zu unterstützen, den Stress in Schach zu halten. Vorgesetzte müssen Wert darauflegen, jeden einzelnen Mitarbeiter konstruktiv und empathisch zu führen, ihn behutsam zu motivieren und eine Richtung vorzugeben. Über Ziele der Arbeit, Formen der Kommunikation und Rollen der Beteiligten sind klare Absprachen zu treffen. 

Eine gesundheitsorientierte Führung lässt sich lernen. In den Workshops der Retail Performance Company steht der Mensch im Mittelpunkt. Säulen des Coachings sind der „Wissenstransfer“, die „Sensibilisierung“ und die „Befähigung“. Während beim Wissenstransfer aktuelles Know-how zu den Themen Stress und Überforderung vermittelt wird, steht bei der Sensibilisierung das Erkennen von kritischen Prozessen und gefährdeten Mitarbeitern, bei der Befähigung die Entwicklung konkreter Maßnahmen zur Stressbewältigung im Fokus. Für die Analyse der Belastungen im jeweiligen Betrieb wird ein „Burn-out Health Check“ eingesetzt, der Faktoren und Auslöser identifiziert. 

Investition zur Burn-Out-Prävention lohnen sich nachhaltig, da Unternehmen professioneller und schneller auf Burn-out-Symptome ihrer Mitarbeiter reagieren können. Mit dem Coaching von rpc kann dazu beigetragen werden, dass es gar nicht erst zur Belastung kommt bzw. das ermittelte Belastungen reduzieren werden. Machen Sie sich auf den Weg zu einer gesünderen Unternehmenskultur!

 

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Experte
Erik Bellendir ist Partner bei rpc - The Retail Performance Company.
Erik Bellendir
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Erik Bellendir ist Partner und Gründungsmitglied von rpc. Er leitet unsere globale Retail Performance Coaching Linie und ist verantwortlich für die Büros in Großbritannien, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden. Er bringt seine Erfahrung als Spezialist für globale Sales Performance Programme sowie seine Tätigkeit im Einzelhandel und in der Werbebranche ein.
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