
Autohaus-Restrukturierung: Vom Performance-Projekt zum Turnaround
Retail Performance Company (rpc) begleitet Autohäuser und Handelsgruppen weltweit durch diesen Wandel – mit messbaren Ergebnissen.
Performance-Optimierung im Autohaus: Von der Effizienz zur Existenzsicherung
Seit vielen Jahren begleitet rpc Autohäuser und Handelsgruppen in Deutschland, Europa und weltweit in über einem Dutzend Märkten. Unser Fokus: messbare Performance-Steigerung im Automobilhandel. Besserer Vertrieb, effizientere Serviceprozesse, professionelles Bestandsmanagement – kurz: mehr Ertrag durch intelligente Kundeninteraktionen und optimierte Geschäftsmodelle.
Doch die Realität im Automotive Retail hat sich fundamental verschoben. Was früher Performance-Projekte waren, entwickelt sich zunehmend zu Restrukturierungs- und Sanierungsmandaten. Die zentrale Frage lautet nicht mehr „Wie holen wir das nächste Effizienz-Prozent?", sondern „Wie sichern wir die Überlebensfähigkeit unseres Autohauses?".
Der Wandel im Automobilhandel:
Von Performance zu Restrukturierung
Früher: Performance-Optimierung für Erfolg
Klassische Optimierungsprojekte im Autohaus fokussierten sich auf:
- Conversion-Steigerung im Sales Funnel
- Werkstattkapazitäten erhöhen
- Telefonische Erreichbarkeit verbessern
- Fahrzeug-Standzeiten reduzieren
- Bestandsmanagement optimieren
Diese Projekte zielten darauf ab, gut laufende Betriebe noch besser zu machen – Optimierung eines grundsätzlich zukunftsfähigen Geschäftsmodells.
: Restrukturierung als strategische Notwendigkeit
Die aktuelle Realität zeigt ein anderes Bild: Autohäuser sind operativ oft solide aufgestellt, stehen aber strukturell in der Gefahrenzone. Hohe Fixkosten treffen auf volatile Nachfrage, steigende Zinsen belasten das Ergebnis, gebundenes Kapital in Beständen fehlt für notwendige Transformationen.
In dieser Situation reicht reine Effizienzsteigerung nicht mehr. Es braucht eine echte Sanierungsagenda – einen messbaren Turnaround mit Business Impact auf Top-Line und Bottom-Line.
Warum Autohäuser in Deutschland und Europa unter Druck stehen
1. Ertragsdruck im Neuwagengeschäft
Die Transformation zur Elektromobilität bindet bei Herstellern massive Ressourcen. Die Folge: Druck auf Handelsspannen durch aggressive Preispolitik, Rabatte und Volumenziele. Gleichzeitig verunsichert die Antriebsfrage (Verbrenner, Hybrid, BEV) Kunden mit direkten Auswirkungen auf Frequenz und Abschlussquoten im Autohaus.
2. Strukturell hoher Fixkostenblock
Autohäuser kämpfen mit nicht flexibilisierbaren Kosten:
- Immobilien und Herstellerstandards
- Personalkosten
- IT-Infrastruktur
- Investitionsverpflichtungen
Steigende Zinsen verschärfen die Situation dramatisch. Fahrzeugbestände – besonders junge Gebrauchte und bestimmte BEV-Modelle – binden Kapital und drücken gleichzeitig auf die Marge.
3. Unsicherheit durch Vertriebsmodell-Wandel
Die Diskussion um das Agenturmodell zeigt: Das traditionelle Geschäftsmodell des vertragsgebundenen Autohauses ist in Bewegung. Unternehmer investieren „auf Sicht", weil die künftige Rollenverteilung zwischen Hersteller und Handel unklar bleibt. Diese strategische Unsicherheit behindert notwendige Restrukturierungsentscheidungen.
4. Verschärfter Wettbewerb und Regulierung
Neue Wettbewerber, insbesondere aus China, stellen etablierte Preis- und Produktstrukturen infrage. Europäische Hersteller reagieren mit Anpassungsprogrammen, deren Druck teilweise auf ihre Handelspartner durchschlägt.
Restrukturierung im Autohaus: Konsequente Performance-Arbeit, kein Scheitern
Restrukturierung ist kein Zeichen von Scheitern, sondern konsequentes Performance Management unter verschärften Rahmenbedingungen – ein Kontinuum von Optimierung bis Turnaround:

Phase 1: Performance-Programm Transparenz schaffen, Hebel identifizieren, Ergebnis verbessern
Phase 2: Strategische Restrukturierung Geschäftsmodell, Markenportfolio und Standortstruktur grundsätzlich überprüfen:
- Welche Marken passen zu unserem Markt?
- Welche Standorte stärken, welche zusammenlegen?
- Welche Services sind profitabel, welche nicht tragfähig?
Erfolgsfaktoren für Autohaus-Restrukturierung: Was jetzt den Unterschied macht
Aus unserer Erfahrung in europäischen und internationalen Märkten kristallisieren sich drei erfolgskritische Elemente heraus:
Radikale Transparenz über alle KPIs
Durchgängige End-to-End-Sicht auf Ergebnis, Deckungsbeiträge, Bestände und Kapazitäten über alle Standorte und Marken. Viele Krisen waren in den Zahlen lange sichtbar, es fehlte der konsequente Blick und die richtigen Handlungen.
rpc-Ansatz: Datenbasierte Transparenz als Grundlage für messbare Performance-Optimierung.
Klare Positionierung im Markt
Nicht jedes Autohaus muss alles für jeden sein. Die Frage nach Segment, Region und Leistungsversprechen ist in der Restrukturierung überlebenswichtig. Ohne klare Antwort wird man zum austauschbaren „Erfüller" von Herstellerprogrammen – oder aus dem Markt gedrängt.
rpc-Ansatz: Strategische Positionierung für zukunftsfähige Geschäftsmodelle mit echtem Differenzierungspotenzial.
Aktives Stakeholder-Management
Erfolgreiche Autohaus-Restrukturierung erfordert Alignment von Gesellschaftern, Management, Herstellern, Banken und Führungskräften.
- Hersteller müssen Netzstrategie und Händlerprofitabilität gemeinsam denken
- Banken brauchen belastbare, realistische Businesspläne mit nachweisbarem Ertragspotenzial
- Intern sind Führungskräfte gefragt, die Veränderung aktiv treiben
rpc-Ansatz: Menschen-orientierte Transformation mit allen Stakeholdern im Fokus.
rpc als Partner für Autohaus-Performance und -Restrukturierung

UNSER LEISTUNGSVERSPRECHEN
Performance-Optimierung + Restrukturierungs-Expertise = Messbare Ergebnisse
Wir kombinieren unsere bewährte Performance-Beratung mit Turnaround- und Restrukturierungskompetenzen. Bei Bedarf in enger Kooperation mit spezialisierten Sanierungs- und Insolvenzexperten.

UNSER END-TO-END ANSATZ
Von der Analyse bis zur nachhaltigen Umsetzung
AI & Innovation: Datengestützte Analyse und intelligente Prozessoptimierung
People: Einbindung aller Stakeholder und Entwicklung interner Change-Treiber
Experience: Fokus auf profitable Kundeninteraktionen über alle Touchpoints
Performance: Messbare Top-Line- und Bottom-Line-Verbesserung

UNSER RAT
Frühzeitig handeln, nicht reagieren
Autohäuser sollten Restrukturierung nicht erst denken, wenn die Bank kritische Gespräche sucht oder der Hersteller Fragen stellt. Die erfolgreichsten Turnarounds beginnen als Performanceprogramme – frühzeitig, faktenbasiert und mit der Bereitschaft zu strukturellen Entscheidungen.
An die Hersteller: Handelspartner sind strategische Assets in der Transformation, nicht nur Vertriebskanäle. Eine Sanierungswelle im Handel schwächt langfristig das Gesamtsystem. Starke, leistungsfähige Retail-Netze sind unverzichtbar für erfolgreiche Elektromobilität und neue Mobilitätskonzepte.
Wenn Optimierung nicht reicht, beginnt die eigentliche Arbeit
Restrukturierung im Autohaus ist kein Randthema mehr, sondern ein struktureller Trend – insbesondere in Europa. Die Kompetenzen für Performance-Steigerung sind dieselben, die in Restrukturierungen über Erfolg entscheiden. Der Unterschied: Die Zeitachse ist kürzer, der Handlungsspielraum enger.
rpc ist Ihr Partner für intelligente Kundeninteraktionen, messbare Performance-Optimierung und zukunftsfähige Geschäftsmodelle im Automobilhandel – in guten Zeiten und gerade dann, wenn es darauf ankommt.




