Die Vorteile digitaler Technologien wie Virtual und Augmented Reality für den Handel, Customer Experience und PoS

von christian feilmeier und peter milotzki

Mit VR und AR erfolgreich im Handel

Welche Vorteile bringt die VR-und AR-Technologie für den Vertriebler der Zukunft?  Wo gibt es noch weitere innovative Einsatzmöglichkeiten für diese neue Anwendung? Kann auch der stationäre Handel davon profitieren und werden Roboter-Anwendungen in der Customer Journey überhaupt von den Kunden angenommen? Diese und weitere wichtige Fragen rund um den Einsatz von innovativen Technologien im Handel beantworten rpc-Geschäftsführer Christian Feilmeier und AR- und VR-Experte Peter Milotzki im Interview. 

Digitale Technologien am PoS

Welche Vorteile bringt die VR-und AR-Technologie, um Produkttrainings für den Handel der Zukunft zu optimieren? 

Milotzki: Ein Vorteil ist die Zeitersparnis, da die Inhalte klarer und strukturierter vorgestellt werden können, als auf klassischen Powerpoint Folien. Zudem ist der Lernerfolg deutlich größer, weil sich die Teilnehmer an die Inhalte des Trainings leichter erinnern und die Verbindung zu den Themenfeldern schneller erfassen.

Inwieweit werden funktionierende VR- und AR-Anwendungen von den Mitarbeitern angenommen und als sinnvoll erachtet? 

Milotzki: Entscheidend ist, dass sich Unternehmen darüber klar werden, wie die Technologie wirklichen Wert stiften soll. Nur dann haben ihr Einsatz und die interne Akzeptanz eine Chance. Doch leider wird genau hier viel falsch gemacht. Nutzt ein Unternehmen AR- und VR-Technologien nur zum Ausprobieren oder als Türöffner, verkommt die Technik zum reinen Showeffekt, der keinen nachhaltigen Wert generiert und deswegen von den Mitarbeitern nicht angenommen wird.  

Inwieweit spielen Roboter-Technologien bzw. Künstliche Intelligenz für die Customer Journey eine Rolle? 

Feilmeier: Die Kundenreaktionen hängen stark von der konkreten, eingesetzten Lösung ab: plumpe Roboter schaffen kein positives Erlebnis, menschliche Kopien rufen hingegen Ängste hervor. Wichtig ist dem Kunden, dass man ihn (er)kennt, d.h., dass man über seine bisherigen Transaktionen sowie seine Präferenzen Bescheid weiß. In einer Omnichannel-Welt geht dies nur auf Basis von Daten, die – zunehmend unterstützt durch KI – kanalübergreifend an allen relevanten Touchpoints zur Verfügung stehen müssen.  

Das komplette Interview wurde auch im "Handbuch Handel mit Zukunft"  veröffentlicht.

Ihr Ansprechpartner

Experte
Christian Feilmeier ist Geschäftsführer und CEO bei rpc - The Retail Performance Company
Christian Feilmeier
Geschäftsführer
Über
Christian Feilmeier ist bei rpc für die Märkte Deutschland, Österreich, Schweiz, China und Nordamerika verantwortlich. Bevor er 2011 zu unserem Unternehmen kam, war er zuletzt CFO der BMW Group Canada. Zuvor war er in verschiedenen Funktionen im Finanzbereich der BMW Group tätig.
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