Die Digitalisierung treibt den Wandel immer stärker und die Unternehmen müssen darauf reagieren. Nur wie?

von melanie wimmer und alexandra zöller

Warum Change Management Teil eines jeden Projektes sein sollte

Kontinuierlicher Wandel ist heute ein charakteristisches Merkmal unserer Gesellschaft, befeuert durch die allgegenwärtige Digitalisierung, die inzwischen so gut wie jeden Bereich unseres Lebens betrifft. Gerade im Handel ist dieser Wandel deutlich spürbar. Viele traditionsreiche und alteingesessene Läden schließen. Und auch große Ketten und Marken haben mit sinkenden Besucherzahlen in physischen Shops zu kämpfen. Um darauf zu reagieren und den negativen Trend umzukehren, sind Veränderungen unumgänglich. 

Change Management in der VUCA-Welt

 

Was ist Change Management?

Das Verständnis von Change Management hat sich im Laufe der Zeit gewandelt – „Change Management“ umfasst heute nicht mehr nur, ein Veränderungsprojekt zu begleiten und das Unternehmen von der Ausgangssituation „A“ zum Zielzustand „B“ zu begleiten, Mitarbeiter mitzunehmen und schließlich zu einer neuen Routine zu kommen. Konstante Veränderung ist der neue Zielzustand, wenn nicht sogar der „Normalzustand“. Change Management sollte also stets Teil der Projekte oder Transformationen darstellen um deren Erfolg sicherzustellen.  

 

Change Management – nur ein Soft Faktor? 

Der Stand des Change Managements ist nicht leicht. Häufig als „Soft Faktor“ bezeichnet oder auf den Aspekt der Kommunikation reduziert, wird Change Management selten priorisiert. Grundsätzlich werden auch der Umfang sowie die notwendigen Kapazitäten für eine erfolgreiche Transformation unterschätzt. Im Fall von Kosteneinsparungen oder Budget-Kürzungen wird dieser Bestandteil von Projekten nicht selten als erster gestrichen. Der Grund:  Noch immer besteht häufig die Ansicht, Change Management habe keinen direkten Business Impact. Dies ist nachvollziehbar, denn einen strukturierten Ansatz um den Einfluss von Change Management auf den Projekterfolg zu messen gibt es kaum. So ist es naheliegend, dass die Auswirkung von Change Management auf den Erfolg oder Misserfolg eines Projektes unterschätzt oder gar nicht erst erkannt wird.  

It is not the strongest of the species that survives, nor the most intelligent. It is the one that is most adaptable to change.

Unser Ansatz: rpc’s “Business Model Change” 

Dabei ist es durchaus möglich, einen strukturierten Ansatz zu verfolgen und gezielt Maßnahmen durchzuführen, die Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben – was anhand diverser KPIs gemessen werden kann. rpc hat im Rahmen des Modells „Business Model Change“ vier Handlungsfelder definiert, für die gezielt Tools eingesetzt werden können, um entsprechende KPIs zu verbessern. Denn zu Change Management gehört nicht nur Kommunikation – wie häufig angenommen – sondern ebenso Führung, Motivation sowie die Befähigung der Mitarbeiter. Mit jedem dieser Themenfelder kann wiederum ein breites Spektrum an Schwerpunkten gesetzt werden, um Veränderungsprozesse erfolgreich zu begleiten. Die Ziele eines Unternehmens können dabei variieren – von der Steigerung der Kundenzufriedenheit über die Verbesserung des Markenwertes bis hin zu Kosten- und Zeiteinsparungen.  

Im rpc Modell „Business Model Change“ werden relevante Hebel, Werkzeuge und KPIs definiert, um die Auswirkungen von Change Management auf den Erfolg einer Transformation aufzuzeigen. 

 

 

Meistern Sie Ihre Transformation mit dem Business Model Change von rpc

rpc_BMC_Grafik_MW

Unser Business Model Change konzentriert sich auf die Dimension des Menschen und enthält verschiedene Ebenen, die Orientierung und Richtung dafür geben, wie eine Transformation effektiv gesteuert werden kann.

Erste Ebene: Vier Stufen

Die erste Schicht enthält vier Hebel, die auf Erfolgsfaktoren von Einzelhandelstransformationen basieren und sich auf den menschlichen Faktor innerhalb der Transformation konzentrieren.

Zweite Ebene: Werkzeuge

Die zweite Schicht besteht aus Change Management Tools, die helfen, einen oder mehrere der vier Hebel zu beherrschen.

Dritte Ebene: KPIs

Die dritte Schicht beinhaltet KPIs zur Messung der Auswirkungen auf einen oder mehrere der definierten Hebel, jeweils qualitativ und quantitativ, auf individueller und organisatorischer Ebene sowie aus interner und externer Sicht.

Das Fundament: Projekte

Die Grundlage des Modells bilden rpc-Projekte, die die Schichten als Referenzen untermauern und praktische Erfahrungen und Erkenntnisse liefern.

Mit einem ganzheitlichen „end to end“-Ansatz unterstützt rpc seine Kunden dabei, die Handlungsfelder zu identifizieren und maßgeschneiderte Programme aufzusetzen, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Durch diese strukturierte Herangehensweise unterstützt rpc seine Kunden bei einer erfolgreichen Transformation und bietet so einen echten Mehrwert.  

 

Dieser Artikel wurde auch auf LinkedIn veröffentlicht.

Ihr Ansprechpartner

Experte
Michael Erz ist Partner bei rpc - The Retail Performance Company und leitet den Bereich Consulting.
Michael Erz
Partner
Über
Michael Erz, der den Consulting-Bereich von  rpc mit Schwerpunkt auf Strategy & Growth leitet, ist seit 2013 maßgeblich am Auf- und Ausbau unserer Beratungs- und Business-Technologie-Dienstleistungen beteiligt. Sein breites Kompetenzspektrum reicht von der Unterstützung der Vertriebsstrategie bis hin zur Konzeption und Optimierung von Geschäftsmodellen.
Aktuelles
CRM Rollout: Planung und ImplementierungMehr lesen...
Die Vorteile von Remote User TrainingsMehr lesen...
Das Target Operating Model für höhere KundenorientierungMehr lesen...
Kontakt